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Jun 02

Warum ausgerechnet im Fussball? – Uli Fortes Abgang zu YB

Es gibt Menschen, die das Fussballgeschäft als Menschenhandel bezeichnen. Eines jedenfalls ist sicher, Fussball ist ein lukratives Geschäft für sehr viele Involvierte. Während die Identifikation mit einem Verein früher noch sehr gross geschrieben worden ist, hat das viele Geld und damit der Profit diese Loyalität schrittweise verdrängt. Natürlich wünschen sich die Fans eines Clubs diese frühere Identifikation und Treue der Spieler und Trainer und immer wieder sin die Supporter auf der Suche nach solchen Gestalten. Ja Uli Forte hätte so einer dieser speziellen Figuren sein können. Doch kann er dafür verurteilt werden, dass er in einem sehr unberechenbaren Geschäft für sich möglichst viel herauszuholen? Natürlich nicht und trotzdem hat er mit seinen speziellen Aussagen und seinem kollegialen und sympathischen Auftreten die Hoffnung auf einen anderen Typus geweckt. Uli Forte hat knallhart kalkuliert und das bessere Angebot angenommen. Seine Reden vom Bubentraum GC beim Amtsantritt wirken im aktuellen Licht natürlich einfach nur noch billig und floskelhaft. Doch kann Uli Forte dafür verurteilt werden, dass er sich so wie möglich verkauft hat? Nein. Uli Forte ist ein Trainer, der mit den Grasshoppers das Optimum herausgeholt hat und gemessen an diesen, hätte er kommende Saison praktisch „nur“ noch verlieren können. Ob er jedoch in den Wirren von YB mehr gewinnt – und damit ist natürlich nicht das Geld gemeint – ist stark zu bezweifeln. André Dose hat die ganze Angelegenheit in einem Satz richtig zusammengefasst. Reisende soll man nicht aufhalten. Schade für GC, aber wer keine Fehler macht, der lebt nicht.

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